Der kleine (aber feine) Unterschied durch Supervision

Supervision ist untrennbar mit einer Unterbrechung der Alltagswahrnehmung verbunden.

 

Das Heraustreten aus den alltaglichen Bezügen und die Betrachtung von komplexen Zusammenhängen aus veränderter Perspektive macht i.d.R. schon einen Unterschied; eine vertraute Situation auf neue Weise sehen zu können.

Das Prinzip ist denkbar einfach und sehr wirkungsvoll!

 

Im Alltag geht es darum, die anstehenden Aufgaben zu meistern. Wir bewegen uns in unserem beruflichen oder privaten Feld und nehmen die Welt um uns herum, die anderen Beteiligten, die Aufgaben, die Schwierigkeiten und Rahmenbedingungen usw. aus der Perspektive eines Beteiligten wahr. Wir sind Mitspieler. Auf der Grundlage dieser Wahrnehmungsperspektive treffen wir Entscheidungen für unser Handeln. Das Dilemma unserer Alltagswahrnehmung ist, dass wir Situationen immer nur ausschnittweise, subjektiv und damit in gewisser Weise eingeschränkt wahrnehmen. In vielen Fällen ist das kein Problem, insbesondere dann nicht, wenn es sich um bekannte und sich in gewisser Weise wiederholende Handlungen und Schauplätze handelt. Doch in Situationen, in denen uns unsere Alltagsroutinen nicht weiterhelfen, in Situationen, die besonders komplex  und vielschichtig oder für uns neu und einzigartig sind, ist es schon etwas riskanter, sich nur auf die eigene individuelle Sichtweise zu verlassen.

Hier bietet Supervision eine wertvolle Unterstützung durch eine Erweiterung der Wahrnehmungsmöglichkeiten an.

 

Die Erweiterung des Wahrnehmungsraumes - Das Spiel mit den Perspektiven

 

In der Supervision verändern Supervisanden ihre Wahrnehmungsperspektive, schauen und erleben aus der Perspektive eines anderen Beteiligten; eines Chefs, eines Klienten, eines Kunden, Kooperations- oder Konfliktpartners, Kollegen, Ehepartners, Kindes usw. Ebenso ist es möglich, Situationen im Draufblick, d.h. aus der Metaperspektive zu betrachten, um sich einen Überblick zu verschaffen, um Wechselwirkungen in der Interaktion der Beteiligten zu verstehen oder die eigene Verortung im System zu entdecken,  die eigene Rolle oder das eigene Rollenverhalten zu erkennen u.a.

And last but not least: Wir allen haben einen blinden Fleck, d.h. etwas, das sich aus der Perspektive unserer Alltagswahrnehmung nicht erkennen lässt. In der supervisorischen Arbeit kann auch jeder selbst den eigenen blinden Fleck entdecken.

 

Im Ergebnis:

Mehr sehen, besser verstehen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen erkennen = erfolgreicher, souveräner und sicherer agieren. 

 

 

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Gunther Brandstetter

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